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Erfolgreiche Unternehmensführung
Eine gute und erfolgreiche Unternehmensführung beinhaltet ökonomische wie menschliche Qualitäten.
Bitte wählen Sie:
Personal
Prüfen Sie Ihre Einstellungen gegenüber Ihrem Unternehmen, Ihren Plänen und Ihren Mitarbeitern.
- Gesunden Menschenverstand einsetzen.
- Vertrauen Sie Ihrer Intuition - nicht immer und ausschließlich, aber vertrauen Sie auch sich selbst!
- Dauerhafte, langfristige Ziele festlegen
- Flexibel sollen Sie sein - aber auch wissen, wo es langgeht. Halten Sie Ihre Ziele am Besten schriftlich fest.
- Geduld
- Geben Sie Ihren Plänen eine Chance. Nicht alles, was Sie heute beginnen, kann morgen schon vollendet sein.
- Zufriedene Kunden.
- Ihre Glaubwürdigkeit, zuverlässiger Service sowie der Aufbau menschlicher Bindungen sind die Stützen, mit denen Sie Ihre Kunden zufrieden machen.
- Ausgewogenheit zwischen Sorgfalt und Flexibilität.
- Sie müssen nicht immer alles gleichzeitig und für alle erledigen. Denn wenn Sie sich beide Beine ausreißen, können Sie nicht mehr laufen.
Mitarbeiterführung
Mitarbeiter identifizieren sich häufig nicht mit ihrem Unternehmen. Und das vorwiegend, weil das Führungsverhalten nicht stimmt. Der anschließende Frust sorgt dafür, dass viele nur noch das Nötigste tun.
Mitarbeiter ernst nehmen
Verlangen Sie von Ihren Mitarbeitern nicht, dass sie ihre Persönlichkeit vor der Bürotür abgeben. Engagement und Einsatzwillen spielen eng zusammen mit dem Gefühl, als Person und Mitarbeiter ernst genommen zu werden.
Gemeinsam klare Ziele festlegen
Die meisten Mitarbeiter wissen nicht, wohin die Reise geht und wofür sie sich eigentlich einsetzen. Definieren Sie gemeinsam die Ziele!
Gemeinschaft aufbauen
Gerade in schwierigen Zeiten hilft das Gemeinschaftsgefühl, unbequeme Entscheidungen und Umstrukturierungen zu akzeptieren. Mitarbeiter informieren Häufig sind Mitarbeiter nicht einmal über Dinge informiert, die ihren Arbeitsbereich unmittelbar betreffen. Also: Offene, respektvolle und vertrauenswürdige Kommunikation in beide Richtungen
Verbindliche Regeln festlegen
Legen Sie gemeinsam fest, wie der Umgang miteinander, mit Kunden, Lieferanten und dem gesellschaftlichen Umfeld aussehen soll.
Faire Bedingungen schaffen
Scheingerechtigkeit, nicht nachvollziehbare Beförderungen oder Schikanen wirken sich demoralisierend auf die Mitarbeiter und verheerend auf das Arbeitsklima aus.
Vorbild sein
Ihre Glaubwürdigkeit und Authentizität spielen eine wichtige Rolle. Sie müssen sich darüber klar sein, dass Ihre Erscheinung und Ihr Handeln Vorbildcharakter hat.
Freiräume gewähren
Gewähren Sie Ihren Mitarbeitern (Entscheidungs-)Freiräume und Sie werden sehen, dass das Vertrauen sich meist lohnt! Ein bisschen Kontrolle ist dabei durchaus erlaubt.
Gerecht und fair entlohnen
Ihre Mitarbeiter sollten das Gefühl haben, gerecht und ihren jeweiligen Leistungen entsprechend bezahlt zu werden. Eine finanzielle Beteiligung am Unternehmen fördert die Zugehörigkeit.
Soziale Kompetenz
Wecken Sie bei Ihren Mitarbeitern das Verständnis, dass interaktive, direkte und kooperative Führung nicht immer möglich ist. Das wird deutlich häufiger akzeptiert, wenn Sie offen darüber reden.
Sicherheit im Betrieb
Die Sicherheit in Ihrem Betrieb sollten Sie ernst nehmen! Sie führen Ihr Unternehmen und
haben viel unternommen, dass Sie alle möglichen Schadenquellen berücksichtigt und dementsprechend
vorgesorgt haben. Wirklich alle? Menschen, Technik und Natur können Ihnen ganz schnell einen Strich
durch die Rechnung machen.
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Besteht Explosionsgefahr oder sind Umweltschäden denkbar?
Steuern
Als Unternehmer müssen Sie sich im Steuerdschungel besonders gut zurechtfinden. Die folgenden Informationen helfen Ihnen dabei.
Bei Einzelunternehmern oder Gesellschaftern von Personengesellschaften gilt: Werden keine Gewinne, sondern Verluste erwirtschaftet, so muss keine Einkommensteuer gezahlt werden. Die Verluste können mit den Einkünften des vorangegangenen Jahres verrechnet oder auf die kommenden Jahre übertragen werden. Im ersten Jahr der Selbstständigkeit geht das Finanzamt dabei von Ihren Angaben über den erwarteten Gewinn aus.
Körperschaftssteuer
Zu zahlen von Kapitalgesellschaften (GmbHs, AGs, Genossenschaften), und zwar als vierteljährliche Vorauszahlung an das Finanzamt. Die Steuererklärung erfolgt nach Ablauf des Kalenderjahres. Die Körperschaftssteuer wird auf nicht ausgeschüttete und ausgeschüttete Gewinne des Unternehmens erhoben. Der Satz liegt derzeit bei 25 Prozent. Die Gesellschafter müssen die an sie ausgeschütteten Gewinne im Rahmen ihrer Einkommensteuer nach dem Halbeinkünfteverfahren versteuern.
Lohnsteuer
Falls Sie Mitarbeiter beschäftigen, müssen Sie deren Lohnsteuer einbehalten und an das Finanzamt abführen.
Gewerbesteuer
Zu zahlen von allen Gewerbetreibenden aus Industrie, Handel, Handwerk, Dienstleistungen (ausgenommen Freie Berufe und Landwirtschaft), und zwar als vierteljährliche Vorauszahlung an das Stadt- oder Gemeindesteueramt. Die Steuererklärung erfolgt nach Ablauf des Kalenderjahres. Die Höhe der Gewerbesteuer richtet sich nach dem Gewinn eines Gewerbebetriebes. Dieser Betrag wird dann noch multipliziert mit einem so genannten Hebesatz, der je nach Gemeinde zwischen 200 und fast 500 Prozent variiert. Bei der Standortwahl für das Unternehmen ist daher der Blick auf den Hebesatz wichtig, denn so lassen sich unter Umständen mehrere tausend Euro im Jahr sparen.
Umsatzsteuer
Zu zahlen von jedem Unternehmer (ausgenommen z. B. Ärzte, Krankengymnasten, Versicherungsmakler), und zwar in der Regel zum 10. des Folgemonats nach einem Vorauszahlungszeitraum (Monat oder Quartal) an das Finanzamt. Umsatzsteuer (auch Mehrwertsteuer genannt) müssen Sie auf alle Rechnungsbeträge aufschlagen. Sie beträgt derzeit 19 Prozent. Bei einer Reihe von Erzeugnissen und Dienstleistungen (z. B. Lebensmittel, Bücher, Zeitschriften) sind es 7 Prozent. Von der Summe der Umsatzsteuern, die Sie Ihren Kunden berechnen, ziehen Sie vor der Zahlung an das Finanzamt die Vorsteuer ab, die Sie im selben Zeitraum an Ihre Lieferanten bezahlt haben.
Quelle: Bundesministerium der Finanzen, http://www.bundesfinanzministerium.de/cln_03/nn_304/DE/Steuern/node.html__nnn=true.


