• Bienen fliegen auf Bienenhotel zu

Luxusherberge für Insekten

Insektenhotels sind nicht nur dekorativ – für Bienen & Co. sind sie zugleich nützliche Brutstätten. Damit die summenden Gäste sich in ihrem Hotel wohlfühlen, gibt es beim Bau einiges zu beachten.

Von der einfachen Herberge über ein Haus mittleren Standards bis hin zum Luxushotel – Arten und Größe von Insektenbehausungen gibt es viele. Wie bei einem richtigen Hausbau gilt jedoch auch hier: Bitte die Bauvorschriften beachten! Das erste Bauprojekt, welches Eltern und Kinder zusammen stemmen können sozusagen. Empfehlenswert sind unter anderem:
  • Durchmesser der Brutröhren: zwei bis zehn Millimeter
  • Länge der Brutröhren: zehnfacher Durchmesser
  • Bevorzugte Materialien: Holz (idealerweise von Obst- und Nussbäumen, Buche, Eiche oder Esche), mit Sand gemischter Lehm,  Tonziegel, hohle Pflanzenstängel
  • Ausrichtung der Röhren: waagerecht
  • Schutz vor hungrigen Vögeln: festgeklebte Röhrenenden oder  Kaninchendraht vor der Öffnung
  • Standort: trocken und sonnig
  • Luxusfaktor: geglättete Brutröhren, z. B. mit Sandpapier
Biene sitzt auf Holz

Das Holzhaus

Leicht herzustellen und funktional ist ein Unterschlupf aus einem Stück Brennholz. Einfach einen gut durchgetrockneten Scheit mit Rinde aussuchen und von der Rindenseite aus verschieden große Löcher hineinbohren. Alternativ eignet sich eine trockene Baumscheibe, in die vorsichtig Löcher gebohrt werden. Zum Schluss den Brennholzscheit oder die Baumscheibe von hinten mit einem Haken versehen und an der Hauswand, einem Baum oder einem Pfosten befestigen.

Bambusrohre in Konservendose

Der Bambusbungalow

Für diese Variante heißt es zunächst: Halme sammeln, am besten Schilfrohr oder Bambus. Außerdem werden Bindfaden, eine Schere, eine alte Konservendose und Klebstoff benötigt. Die Halme werden gekürzt und zwar so weit, dass sie noch zirka fingerbreit aus der Dose schauen. Anschließend die Halme zu einem Bündel zusammenbinden, das so dick ist, dass es in die Dose passt, und am Boden festkleben. Fest mit einem Faden umwickelt, kann die Bambushütte an einem Baum oder am Haus aufgehängt werden.

Kopfüber hängender Blumentop befüllt mit Stroh

Die Strohherberge

Dieser Unterschlupf ist weniger für Wildbienen und -wespen geeignet, Krabbler wie Ohrenkneifer, Marienkäfer oder Florfliegen freuen sich dafür umso mehr darüber. Und so geht’s: Einen Blumentopf aus Ton auswählen und durch das Loch im Boden ein Band zum späteren Aufhängen fädeln. Anschließend den Topf mit Holzwolle oder Stroh füllen, am Boden festkleben oder aber die vordere Öffnung mit Kaninchendraht verschließen. Nun wird der Unterschlupf kopfüber an dem zuvor angebrachten Band an einem Ast oder an der Hauswand aufgehängt.

Großes Bienenhotel mit verschiedenen Unterschlupfmöglichkeiten

Das Luxushotel

Die Kombination aus verschiedenen Materialen lässt aus einem Unterschlupf ein wahres Insektenparadies entstehen: Einfach beispielsweise mehre Weinlagersteine stapeln und mit unterschiedlichen Nistmaterialien füllen, oder eine alte Obstkiste in einzelne, unterschiedlich gefüllte Fächer unterteilen – fertig ist das Luxushotel für Insekten aller Art. Übrigens: Auch eine alte Schublade, ein ausgedientes CD-Regal oder ein Setzkasten sind hervorragende Baugerüste. Wichtig ist, dass sie möglichst frei von Schadstoffen sind.

Bienenhotel aus Lehm wird mit Werkzeugen gebastelt

Die Lehmhütte

Ein geeignetes Baugerüst für dieses Modell bieten Lochziegel, Tonröhren oder Weinlagersteine. Als Füllmaterial wird Lehm oder Ton mit der fünffachen Menge Sand gemischt. Einfach die Steine damit füllen und Löcher hineinbohren, zum Beispiel mit einem Schaschlikspieß, einer Stricknadel oder einem Bleistift. Damit beim Bau nichts zusammenbricht, ist es am besten, die Löcher ganz zu durchstoßen und anschließend von hinten wieder zu verschließen.

Unsere Azubis retten die Bienen

Klima- und Umweltschutz sind bei der Provinzial Rheinland Bestandteil der Unternehmenskultur. Seit einigen Jahren gibt es deshalb die „Azubi-Werkstatt: Nachhaltigkeit“. Hier widmen sich Auszubildende jeweils einer Aufgabe zu den Themen „Nachhaltigkeit, Klima- und Umweltschutz“. In der letzten Azubi-Werkstatt ging es u.a. um das Thema „Rettet die Bienen!“. Teil der Aktion war der Besuch eines Imkers mit Bienenvolk, der einen spannenden Vortrag hielt und anschaulich das mitgebrachte Bienenvolk vorstellte. Zusätzlich wurden Info-Stände aufgebaut und Plakate angebracht, die für das Thema sensibilisieren sollten. Zudem wurde recherchiert, welche zusätzlichen Maßnahmen innerhalb des Unternehmens für die Bienen ergriffen werden können. Dazu zählen u.a. die Schaffung von weiteren bienenfreundlichen Außenflächen, die Ansiedlung eines oder mehrerer Bienenvölker, der interne Verkauf von Honig aus unternehmenseigener Produktion, die Aufstellung von weiteren Bienenhotels und -tränken, die Einführung von Bienenwachstüchern statt Plastikfolie im unternehmenseigenen Shop sowie die Einführung der umweltfreundlichen Suchmaschine ‚Ecosia‘ im Unternehmen.

 

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