• Kind liegt mit Tablet und Kopfhörern auf dem Sofa

Kinder und digitale Medien

Smartphone, Computer, Tablet, Fernseher – die Liste der Bildschirmmedien ist umfassend. Die Art und Weise, wie sie das Aufwachsen der Kinder beeinflussen, auch. Wir geben Tipps zu einem verantwortungsvollen Umgang mit Handy & Co.

Laut der Kinder-Medien-Studie 2018, die das Medienverhalten der vier- bis 13-jährigen in Deutschland untersucht, ist ein Handy oder Smartphone das Wunschobjekt Nr. 1 der (älteren) Kids. Die Bitkom-Studie 2019 zeigt zudem, dass rund Dreiviertel der 10- bis 11-Jährigen ein solches besitzt. Dabei nutzen Jugendliche ihre Smartphones weniger zum Telefonieren, als viel mehr für den Konsum von Medien. So streamen beispielsweise 88% der 10- bis 18-Jährigen Musik und 87% sehen sich Videos an.
Zwei Mädchen liegen bäuchlings auf dem Boden mit Handy in der Hand

Medienkompetenz entwickeln

Dass Smartphone, Tablet und Computer zum Alltag der Kids dazugehören, lässt sich heute kaum vermeiden. Doch so, wie es für Eltern schon immer galt, den Fernsehkonsum vom Nachwuchs im Auge zu behalten, empfiehlt sich dies nun auch für die Nutzung digitaler Medien. Nicht nur, dass es unzählige analoge Dinge zu entdecken gibt – ein Zuviel an Bildschirmmedien kann sich zudem negativ auf die Entwicklung von Kindern und Jugendlichen auswirken und auch zu Sprach-, Konzentrations- oder Schlafproblemen führen. Wer seinen Kindern hingegen bedacht und altersgerecht den Umgang mit Medien erlaubt und sie dabei begleitet, fördert ihre Medienkompetenz. Das bedeutet, dass die Kids lernen, Medien ihrem Alter entsprechend selbstbestimmt, verantwortungsbewusst, kritisch, aber auch kreativ zu nutzen. Somit befähigt Medienkompetenz dazu, Angebote zu bewerten und die Konsequenzen des Medienkonsums richtig einzuschätzen.

Fünf Tipps für den Umgang mit Medien in der Familie

  1. Selbstkontrolle: Eltern sind Vorbild! Wer nicht möchte, dass sein Kind ständig auf einen Bildschirm sieht, sollte dies auch nicht vorleben.
  2. Überlegter Einsatz: Fernsehen, Tablet oder Handy nicht zur Belohnung oder Beruhigung einsetzen.
  3. Gute Wahl: Der Nachwuchs sollte nur altersgerechte, gewaltfreie Fernsehsendungen schauen und die Eltern Hüter der Fernbedienung bleiben.
  4. Klare Regeln: Absprachen und festgelegte Zeiten vermeiden wiederkehrende und nervenaufreibende Diskussionen mit den Kids und schützen vor übermäßigem Medienkonsum.
  5. Aufgepasst: Verliert ein Kind das Interesse an Freunden, die Schule oder der Familie, ist professionelle Hilfe angesagt.

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