• Eltern und Kind laufen mit einem Drachen in der Hand durch ein Kornfeld

Flieg Drache, flieg

Keine Frage: Herbst ist Drachenzeit. Doch welche fröhlichen Himmelsstürmer eignen sich besonders für Kinder? Wie kommen Drachen am besten in die Lüfte? Und wo dürfen sie überhaupt fliegen? 

Blau, gelb, rot, lila – Drachen sind vor allem eines: bunt. Sie wirken wie Farbsprenkel am Himmel, machen gute Laune und sie zu lenken, ist ein Spaß für Groß und Klein. Kinder kommen dabei am besten mit sogenannten Einleiner-Drachen zurecht. Sie haben nur eine Schnur – durch Ziehen daran, steigt oder sinkt das fröhliche Flugobjekt. Mehr Action ist mit einem Zweileiner, einem sogenannten Lenkdrachen, möglich. Damit lassen sich Loopings, Schrauben und andere tolle Figuren fliegen. Allerdings sind ein wenig Übung und Kraft vonnöten – und am besten Unterstützung von einem Erwachsenem. Während Einleiner mit elterlicher Hilfe schon von kleineren Kindern ab drei oder vier Jahren geführt werden können, eignen sich Lenkdrachen erst für Kids ab zirka acht Jahren. 

Großer Junge hält Drachen in die Luft und kleiner Junge läuft nebenher
Hoch hinauf
Auf die Plätze, fertig, los: Während Papa oder Mama die Schnur halten, läuft der Nachwuchs eifrig mit dem Drachen davon – oder umgekehrt. Groß ist die Freude, wenn der Wind den bunten Gesellen in die Lüfte trägt. Am besten gelingt dies, wenn beide Seiten soweit auseinanderstehen, dass sich die Leine spannt – dann reicht dem Drachen bei der nächsten Windböe meist ein kleiner Schubs gen Himmel, um abzuheben.
Gut zu wissen: Wird aus dem Wind ein Sturm oder drohen Regen oder gar Gewitter, sollte der Drache schnellsten eingeholt werden. Bei Gewitter, vor allem, auf freier Fläche, kann der Drache sonst zum gefährlichen Blitzableiter werden.
Kind hält Drachen in die Luft und sitzt auf den Schultern vom Vater
 
Wind und Wetter
Es gilt: Je leichter der Drache, desto weniger Wind braucht er zum Aufsteigen. Handelsübliche Modelle fliegen am besten bei Windstärke zwei bis drei – mehr ist vor allem für kleinere Kinder ohnehin nicht zu empfehlen. Wie stark der Wind weht, verrät eine Wetter-App. Wer mit einem Lenkdrachen coole Flugmanöver probieren will, braucht womöglich etwas mehr Wind, aber auch mehr Kraft, um den Drachen zu halten. Beste Bedingungen finden sich ganzjährig am Nord- und Ostseestrand – hier gibt es fast immer eine steife Brise.
Gut zu wissen: Wird aus dem Wind ein Sturm oder drohen Regen oder gar Gewitter, sollte der Drache schnellsten eingeholt werden. Bei Gewitter, vor allem, auf freier Fläche, kann der Drache sonst zum gefährlichen Blitzableiter werden.
Kind lenkt regenbogenfarbenen Drachen durch die Luft

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