• Eine Hand hält einen Miniaturbaum und eine andere Hand legt eine Miniatur Erdkugel hinein

Wir helfen der Umwelt

Klimaschutz ist in aller Munde. Doch wie sieht es damit im Familienalltag aus? Was kann jeder Einzelne tun, was die Familie gemeinsam? Anregungen für einen umweltfreundlicheren Alltag.

Wenn die lieben Kleinen beginnen, Mama und Papa mit Fragen zu löchern und jeder Information ein „Warum?“ zur Seite zu stellen, ist der Zeitpunkt gut, mit ihnen über Umweltschutz zu sprechen. Warum also nehmen wir zum Einkaufen Stoffbeutel mit, wenn es doch im Supermarkt auch Tüten gibt? Warum kaufen wir Obst, Gemüse oder Eier im Biomarkt und nicht beim Discounter oder lassen uns gar eine Biokiste an die Haustür liefern? Und warum soll der Wasserhahn beim Händewaschen ausgestellt werden, wenn er doch ohnehin gleich wieder angestellt wird? Fragen gibt es viele – und Erklärungen, die selbst schon kleine Kinder verstehen, auch.

Kindgerecht erklären

Vor allem auf emotionale Aspekte reagieren Kinder besonders feinfühlig. So können sie sich lebhaft vorstellen, dass es Kühen auf einer saftig grünen Wiese besser geht als in einem engen Stall. Oder dass Wanderer in den Bergen traurig wären, würden sie in schönster Natur unseren Müll finden. Solche Beispiele sind kindgerecht und für die Kleinen leichter zu verstehen als abstrakte Probleme wie Klimawandel. Dennoch gilt: Nicht zu viel reden, sondern einfach machen. Und da Kinder gern ihre Eltern nachahmen, ist es gar nicht so schwer, den Nachwuchs zu verantwortungsvollem Handeln zu erziehen.

Alle gemeinsam

Toll ist, wenn Umweltschutz zum Familienprojekt wird. Sich zusammen hinsetzen und überlegen, was die eigene Familie für eine gesündere Umwelt beitragen kann, macht Spaß, gibt allen das Gefühl, wichtig zu sein und schweißt zusammen. Am besten ist es, mit kleinen Schritten zu beginnen, sich beispielsweise ein Monatsziel zu setzen: Das Auto nur zum Wocheneinkauf benutzen und ansonsten mit dem Rad, dem Bus oder der Bahn zur Schule oder zu Arbeit zu fahren. Weniger Fleisch essen und wenn dann keines aus der Massentierhaltung. Weniger Lebensmittel wegwerfen, sondern die Reste verwerten. Abhängig vom Alter der Kinder lassen sich für sie auch eigene kleine Aufgaben definieren. So können sie beispielsweise aufpassen, dass die Familie den Müll ordentlich trennt oder immer das Licht ausgeschaltet ist, wenn niemand mehr im Raum ist.
Kind schaltet Licht aus Ressourcen sparen
Für alle Familienmitglieder gilt: Wasser aus beim Zähneputzen oder Einseifen unter der Dusche. Auch Strom lässt sich einsparen, wenn etwa ungenutzte Geräte nicht im Stand-by-Modus, sondern wirklich ausgeschaltet werden. Und die Heizung muss ebenfalls nicht den ganzen Tag laufen, wenn niemand im Zimmer ist.
Vater und Tochter trennen Küchenabfälle Müll trennen
Papier, Verpackungen und Leichtmetall, Bio-Abfälle oder Restmüll: Das Trennen von Müll ist nicht schwer und auch schon für Kinder gut umzusetzen. Wer einen eigenen Garten hat, kann Bioabfälle auch kompostieren.
Mutter hilft ihren zwei Kindern mit Kochmütze wie man Gemüse schneidet Nachhaltig ernähren
Weniger Fleisch, dafür mehr Gemüse: Wer sich nach diesem Motto ernährt, tut nicht nur seiner Gesundheit, sondern auch der Umwelt Gutes. Wichtig dabei ist, möglichst saisonale und regionale Produkte zu kaufen, idealerweise in Bioqualität. Auch das seltener gekaufte Fleisch sollte aus ökologischer Tierhaltung stammen.
Kleiderstange mit bunten Bügeln und verschiedenen Anziehsachen für Kinder Second-Hand-Kleidung kaufen
Häufig sind Kindersachen noch tadellos, wenn sie zu klein geworden sind. Flohmärkte und Kleiderkreisel sind daher gute Möglichkeiten, nachhaltig – und natürlich auch günstig – Kleidung zu kaufen.
Junge und Mädchen wischen eine Arbeitsplatte mit umweltfreundlichen Putzmitteln Ökologisch putzen
Viele Reinigungsmittel enthalten umweltschädigende Chemikalien. Besser ist es, in der Drogerie zu „grünen“ Varianten zu greifen oder aber auf altbewährte Hausmittel zu setzen, etwa auf Backpulver, Babyöl, Essig oder Zitrone.

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